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28.06.2019 | Stefanie Starke | Landkreis Passau.

„Für Redinger nicht zumutbar“

MdL Taubeneder gegen LKW-Parkplatz an A3

Schon seit Jahren kämpft der CSU-Abgeordnete Walter Taubeneder für eine Verlegung der Grenzkontrollen auf der A3 in Richtung Suben, aber Österreich lehnt bis dato dieses Vorhaben strikt ab.

Aktuellen Zahlen zeigen, dass die unerlaubten Einreisen im Passauer Land stark zurückgegangen sind, wie auch die PNP in ihrer Ausgabe vom 24.06.19 berichtete.
Für Taubeneder würde sich damit die Handlungsgrundlage ändern: „Es ist an der Zeit die Kontrollstelle an dieser Stelle aufzulösen und auf andere Kontrollmechanismen zurückzugreifen, wie beispielsweise den Ausbau der Schleierfahndung. Aufgrund der rückläufigen Zahlen der unerlaubten Einreisen gehe ich davon aus, dass die Grenzkontrollen im November 2019 sowieso nicht mehr verlängert werden“, ist MdL Walter Taubeneder überzeugt. Dies wäre natürlich eine enorme Entlastung für sämtliche Pendler aus dem Rottal, die Richtung Passau unterwegs sind, aber auch für die Anwohner von Neuburg am Inn und Dommelstadl, die derzeit dem Ausweichverkehr von der A3 extrem ausgesetzt sind. Auch deswegen spricht sich der CSU-Abgeordnete gegen die Errichtung eines LKW-Parkplatzes an der A3 in Höhe Reding aus. „Irgendwann ist die Belastungsgrenze erreicht und das Maß schlichtweg voll. Die Reaktion und die Proteste der Redinger sind nachvollziehbar“, so Taubeneder weiter. Neben der hohen Belastung aufgrund der verkehrlichen Situation auf der A3 mit dem einhergehenden Lärm und der Abgasbelastung, würde mit einem Bau des Parkplatzes die Lebensqualität der umliegenden Anwohner weiter stark beeinträchtigt.
In einem Schreiben an Verkehrsminister Andreas Scheuer bittet Walter Taubeneder daher die Parkplatz-Planungen zu stoppen, um die Redinger nicht weiter unnötig zu belasten. „Bis ein Parkplatz fertig gestellt wäre, würde sowieso noch viel Zeit ins Land streichen. Wir kämpfen doch nicht für eine Verlegung der Grenzkontrollen, um dann an andere Stelle neue Problem-zonen für unsere Bürgerinnen und Bürger zu schaffen“, so Taubeneder. Speziell die Redinger werden mit der Fertigstellung des Anschlusses der A3 an die A94 sowieso zusätzlich belastet, so seine Ansicht.