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22.05.2019 | Stefanie Starke | München/Passau/Freyung-Grafenau.

Kulturfonds 2019 (Kunst) – Freistaat Bayern fördert Projekte in Niederbayern mit knapp 400.000 Euro

CSU-Abgeordnete: „51.700 Euro fließen davon in die Stimmkreise Passau-Ost und Passau-West“

„Mit über 51.000 Euro für Kulturprojekte in unseren Stimmkreisen können wir das Kulturangebot unserer Region um weitere Fa-cetten bereichern“, so die Abgeordneten Walter Taubeneder und Prof. Dr. Gerhard Waschler nach einer offiziellen Mitteilung aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Der Freistaat zeige sich mit der Förderung aus dem Kul-turfonds (Kunst) auch in diesem Jahr wieder als ein verlässlicher Partner in der Kul-turförderung, betonen die Abgeordneten weiter. Niederbayernweit werden insgesamt 14 Maßnahmen mit 398.700 Euro gefördert. Der Kulturfonds ist als Landesleistung bundesweit bislang einzigartig.

In den beiden Stimmkreisen der CSU-Abgeordneten erhalten insgesamt fünf Maß-nahmen in den beiden Stimmkreisen eine Förderung: Insgesamt 16.200 Euro aus dem Bereich Laienmusik gehen an die Gemeinde Neureichenau für das Projekt „Umbau der bestehenden Posträume zu einem Proberaum für die Blaskapelle Neu-reichenau e.V.“, die Stadt Passau erhält Zuschüsse im Rahmen der Musikpflege: Einmal in Höhe von 13.500 Euro für das Projekt „Der Klang der drei Flüsse“ im Rah-men des Jazzfest Passau, und weitere 12.500 Euro für das „Verdi-Requiem“ vom ODEON Jugendsinfonieorchester München e.V..
Aus der Maßnahmengruppe „Zeitgenössische Kunst“ werden das Bildhauersym-posium „respir art bavarese“ des Rauchzeichen e.V. in Jochenstein/Untergriesbach mit 4.400 Euro gefördert sowie die Ausstellung „KlangKunst“ in Neuburg am Inn des Kulturreferats vom Landratsamt Passau mit 5.100 Euro.
(siehe Anlage „Schnellübersicht Niederbayern“)

Über die Verteilung der Mittel in Höhe von über 6,5 Millionen Euro im Bereich Kunst hat heute (22.05.2019) der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst beraten und der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen beschlossen. Damit können in die-sem Jahr 140 Kulturprojekte in ganz Bayern gefördert werden, freuen sich die Abge-ordneten Walter Taubeneder und Prof. Dr. Gerhard Waschler.

Rund 2,5 Millionen Euro bekommen die nichtstaatlichen Museen für verschiedenste Ausstellungen und Bau-Projekte. Weitere wichtige Förderbereiche sind die Musikpfle-ge mit rund 1,3 Millionen Euro, die Theater mit rund 608.400 Euro und die Zeitgenös-sische Kunst mit 905.460 Euro. Der Bereich Archive, Bibliotheken und Literatur erhält 602.400 Euro und 192.600 Euro gehen an Laienmusikvereine für ihre Baumaßnah-men an Proberäumen. In der Denkmalpflege werden zwei Vorhaben mit 119.100 Euro weitergefördert. Für Kulturzentren stehen 133.900 Euro und für sonstige kulturelle Veranstaltungen 146.400 Euro bereit. Der Internationale Ideenaustausch wird heuer mit 9.000 Euro bedacht.
„Unser bayerischer Kulturfonds ermöglicht es kulturbegeisterten Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land, mit ihren Ideen und ihrer Kreativität das öffentliche Leben ihrer Heimat aktiv mitzugestalten“, so die Abgeordneten.

Eine wichtige Nachricht an die Kulturschaffenden für das nächste Jahr: Neu am Ver-fahren ist, dass die Antragsfrist um einen Monat von 1. November auf 1. Oktober des Vorjahres vorverlegt wurde. Für Vorhaben in 2020 gilt also der Stichtag 1. Oktober 2019. Damit wird auf die Tatsache Rücksicht genommen, dass zahlreiche kulturelle Veranstaltungen schon in der ersten Jahreshälfte stattfinden. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst wird die Kulturschaffenden über die Verlegung des Ter-mins noch einmal auf geeigneten Informationskanälen informieren.