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09.10.2018 | Stefanie Starke | Pocking

„Bei unserem nächsten Treffen möchte ich zu Fuß kommen“

MdL Taubeneder trifft sich erneut mit Dimitri Tschatschin und ist begeistert von dessen medizinischen Fortschritt

Bis 2011 war Dimitri Tschatschin Profifahrer im Eisspeedway und hat in seiner Klasse mit der Deutschen Nationalmannschaft seiner Zeit sogar die Bronzemedaille bei der WM geholt und war mehrfach deutscher Vizemeister. Im Jahr 2016 hat sich sein Leben komplett auf den Kopf gestellt:


Foto (Stefanie Starke): MdL Walter Taubeneder trifft sich erneut mit Dimitri Tschatschin und lässt sich den medizinischen Fortschritt demonstrieren, den Tschatschin in den letzten Monaten gemacht hat.
„Von einem Moment auf den anderen war alles anders“, erzählt der junge Po-ckinger im Austausch mit dem Abgeordneten Walter Taubeneder. Seit einem Sturz beim Motocross ist Dimitri Tschatschin „inkomplett querschnittsgelähmt“. Heißt, er hatte bis dato kein Gefühl mehr in den Beinen und musste sein Leben komplett umstellen. „Von einem Moment auf den anderen sitzt man im Rollstuhl. Das verändert das ganze Leben“, so Dimitri Tschatschin im Gespräch mit MdL Taubeneder.
Der Abgeordnete hatte sich bereits vor über einem Jahr mit dem 31-Jährigen ge-troffen und begleitet seither den Verlauf dessen Krankengeschichte. So hatte sich Taubeneder zu Jahresbeginn für Unterstützungsleistungen aus der Franz Becken-bauer-Stiftung für Tschatschin eingesetzt, nur so konnte dieser die kostenintensi-ven Rehamaßnahmen in Anspruch nehmen, die von der Krankenkasse bis dato nicht getragen werden. Das Problem: „Die Therapie ist aufwendig und teuer und wird von meiner Krankenkasse nicht übernommen – hier gelte ich als austhera-piert.“ Die Ärzte hatten dem Pockinger kaum eine Chance auf Genesung in Aus-sicht gestellt. Nun ist Dimitri Tschatschin jedoch auf dem Weg sich Schritt für Schritt in sein altes Leben zurück zu kämpfen. „Neben den täglichen Rehamaß-nahmen in der Region, habe ich in diesem Jahr bereits 19 Wochen in einer Rehaeinrichtung in Pforzheim täglich an mir gearbeitet“, so Tschatschin. Der Er-folg ist zu sehen: Dimitri Tschatschin kann mit dem Rollator wieder einige Schrit-te zurücklegen. „Auch die Therapeuten sagen, dass ich das wieder hinbekomme, wenn ich nur weiter hart an mir arbeite.“ Sein Ziel sei es ganz klar im nächsten Jahr zu Fuß zum nächsten Treffen mit dem Abgeordneten zu kommen. „Den Weg, den Herr Tschatschin beschreitet ist unwahrscheinlich beschwerlich und verdient größten Respekt und Anerkennung – er ist ein echter Kämpfer“, so Walter Taube-neder begeistert von der Willensstärke des Pockingers.